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Kurzanleitung

Drehbare Sternkarten dienen der Orientierung am Sternenhimmel und können, je nach Ausstattung, als Rechenschieber für kleinere astronomische Berechnungen (Auf-, Untergang, Dämmerungsbeginn...) verwendet werden. Im folgenden soll nur eine kurze Anleitung gegeben werden, wie man herausfindet, welche Sterne zu einem gegebenen Zeitpunkt zu sehen sind.

Himmelsausschnitt einstellen

Drehen Sie die kleine, vordere Scheibe (Horizontfolie) und bringen Sie das Beobachtungsdatum auf der Datumskala mit der Ortszeit auf der Uhrzeitskala auf der kleineren, vorderen Scheibe zur Deckung. Der ovale Ausschnitt, der "künstliche Horizont", begrenzt den Himmelsausschnitt, der zur eingestellten Ortszeit über Oldenburg zu sehen ist. Die Markierungen am Horizont geben die Himmelsrichtungen an (unten ist Süden). Etwa in der Mitte des Ausschnitts befindet sich der Punkt des Himmels, den wir sehen, wenn wir genau nach oben blicken ("Zenit"). Im Gegensatz zu einer Landkarte ist deshalb Osten links. Drehen Sie nun die ganze Sternkarte so, daß die Himmelsrichtung, in die Sie am Himmel schauen möchten, nach unten zeigt.

Die Punkte auf der Karte stellen einzelne Sterne dar. Ihre Helligkeit ist durch die Größe des Punktes symbolisiert. Die Linien, die einzelne Sterne verbinden, sind gedachte Linien, die das Sternbild andeuten. Einige Besondere Objekte sind ebenfalls eingezeichnet.

Wann geht ein Stern auf oder unter?

Drehen Sie die Horizontscheibe solange, bis der Stern auf der Linie des Osthorizonts (für Aufgang) oder Westhorizonts (für Untergang) steht. Lesen Sie nun für das aktuelle Datum die Ortszeit ab (ggf. Sommerzeit berücksichtigen und eine Stunde hinzuzählen).